PRESSEERKLÄRUNG der Freien Wähler Schleswig-Holsteins:
„Schnellste Partei des Nordens"
Freie Wähler (FW-SH) für Blitzwahlkampf gerüstet
(Plön) – Die erstmals landesweit antretenden Freien Wähler Schleswig-Holstein (FW-SH) haben sich als erste Gruppierung im Norden auf den bevorstehenden Blitzwahlkampf
eingestellt. Während die Schleswig-holsteinischen Landtagsparteien noch darüber grübelten, wie sie nach dem Bruch der großen Koalition in Kiel eine Neuwahl herbeiführen könnten, besprach die
unabhängige Bürgerbewegung der politischen Mitte am Wochenende (Samstag) in Plön bereits ihren Kampagnenplan. Die Vorbereitungen für den Urnengang am 27. September sind damit angelaufen.
„Wir sind bestens gerüstet und freuen uns, den Schleswig-Holsteinern endlich eine seriöse Alternative zu den Chaoten im Landtag zu bieten", sagte anschließend der 1. Vorsitzende Malte Tech (Eutin).
„Das Platzen dieser ohnehin reinen Machtkoalition beweist, dass den sogenannten Volksparteien die Wähler und die politischen Inhalte schlicht egal sind."
Die Freien Wähler fordern vor allem klare Transparenz und Offenheit im politischen Handeln. Das seien „Tugenden, die sowohl Carstensen wie Stegner vor lauter egoistischer Taktiererei mit Füßen
getreten haben", erklärte Tech. In Plön präsentierte er den Mitgliedern ein frisches Logo, detaillierte Finanzierungspläne und eine Plakatkampagne mit Motiven, die das
Anliegen der Freien Wähler humorvoll bis scharf pointiert.
Bislang waren die Freien Wähler im nördlichsten Bundesland jahrzehntelang nur bei Kommunalwahlen in über 1.000 lokalen Wählergemeinschaften unter verschiedenen Namen angetreten. Bei der Kommunalwahl
2008 erreichten sie landesweit 51 Prozent der Stimmen. Die meisten Mandatsträger in den Kommunen und Kreisen Schleswig-Holsteins werden von Freien Wählern gestellt. Ein Dachverband bündelt die
Aktivitäten der freien Wählergemeinschaften und unterstützt die neue Partei FW-SH. Sie wird regional verankerte Direktkandidaten in allen 40 Wahlkreisen sowie eine Landesliste aufstellen. Ein
Parteitag am 1. August wird die Kandidaten benennen und das überarbeitete Programm verabschieden.
Grundlage der „Partei der Freien" sei es, die unmittelbaren Bedürfnisse der Bürger jenseits von den Ideologien aufzugreifen, so Tech. Themen wie bessere Bildung, sinnvollere Wirtschaftsförderung und
sorgsamer Umgang mit Steuergeldern sollen bürgernah und praxisorientiert angegangen werden. Dass die Wählergemeinschaften zuletzt die Stimme jeden zweiten Kommunalwählers bekommen haben, ist laut
Tech ein enormes Vertrauenspfund. Nun werde man die Vor-Ort-Kompetenz der Freien Wähler landespolitisch einsetzen: „Als neue Landeskraft der bürgerlichen Mitte bieten wir Lösungen gegen wuchernde
Bürokratie, Geldverschwendung und bürgerferne Institutionen an."
Als Hintergrund: Bei der Kommunalwahl 2008, als freie Wählergemeinschaften in Schleswig-Holstein jede zweite Stimme in Gemeinde-, Stadt- und Kreistagen errangen, wurde die Gruppierung „Wir in
Flensburg" (WiF) mit 22,3 Prozent sogar stärkste politische Kraft und regiert die Fördestadt seitdem. In Bayern errangen die Freien Wähler vergangenes Jahr bei der Landtagswahl 10,2 Prozent und sind
nun in Opposition zu CSU und FDP die drittstärkste Kraft des Freistaats. Tech: „Was im Süden Deutschlands möglich ist, das schaffen wir auch im Norden!"
Vito von Eichbom
(Pressesprecher)